Checkliste

SEO für Anfänger: Der komplette Guide 2018

Google und Co. sind wahre Traffic-Wunder, mit denen Besuchszahlen und Verkäufe explodieren können.

Doch wie soll SEO für Anfänger funktionieren?

Ich zeige dir, wie du nach dem Launch als Gründer die richtigen Maßnahmen angehst!

Du lernst die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung anhand direkter Handlungsempfehlungen – und ohne leeres Marketinggelaber!

Lass uns starten!

Trophäe

Ja, ich kenne es selbst sehr gut:

Das Gefühl, endlich seine eigene Webseite fertiggestellt zu haben und sie zu veröffentlichen.

Nur um dann festzustellen, dass sich Google anscheinend überhaupt nicht dafür interessiert.

„Was habe ich falsch gemacht?“ oder „Wie komme ich bei Google denn nun auf die ersten Plätze?“ sind dann die häufigsten Fragen.

Der Begriff „Guide“ klingt immer ein wenig übertrieben, weil man ihn mittlerweile sehr häufig liest und weil er inflationär benutzt wird.

Ich möchte der Bezeichnung aber nun gerecht werden und dich durch die SEO-Welt führen – und das Schritt-für-Schritt und mit echten Strategien, die du auch als SEO Anfänger verwenden kannst.

Grafik von Webseite mit Bildschirm

[BONUS:] Lade dir jetzt kostenfrei die Checkliste mit den 10 MUST-HAVE SEO-Maßnahmen zum direkten Umsetzen herunter. Passend zu diesem Blogartikel startest du so richtig durch!

Die 3 SEO-Schrauben

Schaut man sich im Internet nach Informationen zu SEO für Anfänger um, kann man schnell den Überblick verlieren – bei all den Begriffen, Techniken und SEO-Fehlern. Dabei ist die Suchmaschinenoptimierung keine Raketenwissenschaft.

Den wichtigsten Gedanken, den du immer (aber wirklich immer!) im Hinterkopf behalten solltest:

„Google möchte dem Suchenden die beste Antwort auf seine Frage geben!“

Diesen Satz solltest du dir schon mal einprägen, falls du in Zukunft ein Problem hast und SEO selbst machst.

Um dir SEO als Einsteiger verständlich zu machen, veranschauliche ich die Thematik immer gerne mit den drei SEO-Stellschrauben. Wenn alle drei Schrauben richtig eingestellt sind, wird deine Seite automatisch ganz oben ranken – Google hat gar keine andere Wahl.

Und nein, dass ist kein unseriöses SEO-Versprechen, denn mit den drei Stellschrauben bist DU die beste Antwort auf die Fragen der Suchenden.

Das sind die drei SEO-Stellschrauben:

  1. Produziere relevanten Content für die Seite
  2. Optimiere diese Seite („Onpage-Optimierung“)
  3. Promote deinen Content („Offpage-Optimierung“)

Das war’s!

Wenn du also in den Suchergebnissen nicht oben mitspielst, liegt es an mindestens einer dieser Stellschrauben.
Alle SEO-Maßnahmen, die du noch kennenlernen wirst, kannst du einem dieser Punkte zuordnen.

Okay – nun schauen wir uns einmal jede Stellschraube genau an, damit du weißt, was du nach diesem SEO-Guide erledigen musst.

Kapitel 2

Den perfekten Content produzieren

Du hast es vielleicht schon mal gehört:

„Content ist king!“

Richtig gute Inhalte auf deiner Webseite sind das absolute Must-Have!

Und das ist keine Übertreibung.

Aber keine Sorge – du lernst nun, wie du ganz einfach Inhalte erstellst, die Google & deine Zielgruppe lieben werden.

Let’s go!

Werkzeuge im Flat Design

Woher weiß Google eigentlich, was eine gute Seite mit viel Mehrwert ist?

Die Antwort nennt sich „Crawler“. Du kannst ihn dir wie einen kleinen Roboter vorstellen, der deine Seite von oben bis unten scannt. Dabei braucht der Crawler vor allem eins: Text!

Das erste, was du also für den perfekten Content brauchst, ist ein hochwertiger Text. Das ist auch der Grund, warum viele Seiten und Unternehmen einen „Blog“ haben. Dort geben sie Wissen weiter und versuchen gleichzeitig Google eine Freude zu machen.

Ein hochwertiger Text ist nicht nur gut und fehlerfrei geschrieben (das setzen wir mal voraus), sondern er muss relevant für deine Zielgruppe sein und die Fragen beantworten.

Du erinnerst dich? ????

Finden wir also raus, worüber du schreiben solltest, damit dein Content relevant für die Suchenden ist.

Die Basics der Keywordrecherche

Wir suchen also nach dem Suchbegriff, den dein potentieller Besucher bei Google eingibt. Diesen SEO-Begriff nennt man auch Keyword (Schlüsselwort). Mit der Keywordrecherche machen wir uns auf die Suche nach den richtigen Keywords.

Achtung! Jetzt wird es praktisch.

1. Lege zu Beginn eine sogenannte „Buyer Persona“ an.

Mit der „Buyer Persona“ legst du deinen Wunschkunden bzw. typischen Besucher fest, der auf deine Webseite kommt und angesprochen werden soll.

Dafür erstellst du am besten ein Word-Dokument oder eine PowerPoint-Folie. Punkte, die du unbedingt klären solltest, sind zum Beispiel:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Einkommen im Jahr
  • Hobbys und Interessen
  • Ziele
  • Probleme

Dieses Dokument wird dir in Zukunft helfen, dich genau auf deine Zielgruppe zu fokussieren. Frage dich also bei der Suche nach Themen immer, ob sich dein Wunschkunde dafür interessiert.

In meinem Beispiel gehen wir mal davon aus, dass „Frank der Fotograf“ mein Wunschkunde ist. Er ist angehender Fotograf und ich möchte ihm zeigen, wie er sich professionalisiert und die besten Fotos in Deutschland macht.

Wunschkunden finden

Du hast Probleme beim Ausfüllen, weil du nicht genau weißt, was dein Wunschkunde mag?

Kein Problem – frag doch einfach nach! Meine Strategie dafür: Such dir auf Facebook relevante Gruppen. Im Falle von „Frank dem Fotografen“ würde ich also Fotogruppen suchen.

Tippe dafür einfach im Suchfeld die Branche oder Tätigkeit ein. Anschließend stellst du eine Anfrage, sodass du in die Gruppe aufgenommen wirst.

Nun hast du Zugang zu einer Community, die auch noch deine Zielgruppe widerspiegelt. Schreibe nun einen Post, in dem du dich kurz vorstellst und freundlich nachfragst, was die größten Probleme sind, auf die deine Wunschkunden häufig treffen.

Achte dabei aber immer auf die Gruppenregeln und lasse den Spam in unzähligen Gruppen. ????

2. Suche dir fünf Nischenthemen

Nischenthemen sind Themen, die deinen Besucher auch interessieren. Da du nun weißt, wofür sich dein Wunschkunde interessiert und welche Fragezeichen über seinem Kopf schweben, kannst du nun nach Themen brainstormen.

Schreibe dafür alle Themen einfach nieder und schaue dabei immer wieder auf die „Buyer Persona“.

Im Falle von „Frank dem Fotografen“ weiß ich nun, dass er die Basics vom Fotografieren beherrscht, aber gerade bei der Nachbearbeitung Schwierigkeiten hat und schon immer mal eine Zeitraffer bei Nacht aufnehmen wollte.

5 Beispiele für Nischenthemen:

  • Kameraeinstellungen bei Zeitraffern
  • Datensicherung für Fotografen
  • Ausrüstung bei Landschaftsaufnahmen
  • Nachtaufnahmen machen
  • Fotos drucken

Wie du siehst, haben wir hier nun 5 relevante Themen der Zielgruppe. Aus diesen suchen wir uns nun die perfekten Keywords.

3. Überprüfe das Suchvolumen & die Konkurrenz

Das Suchvolumen zeigt dir, wie viele Leute das Keyword bei Google eingeben. Hier macht es auf den ersten Blick also natürlich Sinn, Keywords zu wählen, die möglichst viele Suchen – oder nicht?

Nein, nicht unbedingt, denn das denken sich auch deine Konkurrenten, die SEO betreiben. Das heißt also, du solltest immer abwägen zwischen Suchvolumen und Wettbewerb des Keywords.

Und das machen wir jetzt!

Da wir erstmal ohne teure SEO-Tools arbeiten wollen, verwende ich den Keyword Planer von Google.

Gehe auf Google Adwords (keine Sorge – wir wollen keine Anzeige schalten) und öffne den Keyword Planer.

Keyword-Planer in Adwords öffnen

Keyword-Planer in Google Adwords öffnen. (Quelle: Screenshot Google.de)

Anschließend öffnest du das Feld „Mithilfe einer Wortgruppe, einer Website oder einer Kategorie nach neuen Keywords suchen“.

Google Keyword-Planer Auswahl treffen

Neue Keywords mithilfe des Keyword-Planners finden. (Quelle: Screenshot Google.de)

Hier kannst du nun eines deiner Nischenthemen eintragen – zum Beispiel „Datensicherung für Fotografen“.

Nischenthema im Keyword Planer eintragen

Keyword des Nischenthemas eintragen. (Quelle: Screenshot Google.de)

Du bekommst nun exakte Keywords vorgeschlagen und die durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat.

Als SEO-Anfänger würde ich dir empfehlen erstmal nach den Keywords Auschau zu halten, die unter 1000 Suchanfragen im Monat haben.

Keywordliste in Keyword-Planer

Keyword-Planer in Google Adwords öffnen. (Quelle: Screenshot Google.de)

Diese Keywords gibst du nun bei Google ein und schaust dir deine Wettbewerber an.

Ein hilfreiches Tool, um die Stärke deiner Konkrrenten herauszufinden, ist die MOZ-Toolbar. Mit diesem Plugin („leider“ nur für Chrome) siehst du direkt in den Suchergebnissen zwei wichtige Werte.

Page Authority (PA)
sie zeigt dir an, wie stark diese eine Unterseite ist (z.B. meineseite.de/blog/blogartikel)

Domain Authority (DA)
sie zeigt dir an, wie stark die gesamte Domain ist (z.B. meineseite.de)

Diese Werte werden maßgeblich davon beeinflusst, wie viele Backlinks eine Seite hat. Dazu kommen wir aber in der dritten SEO-Stellschraube.

Dein Ziel sollte es sein, viele Seiten mit einer PA und DA von unter 20-30 in den Suchergebnissen zu finden. Wenn deine Ergebnisse so aussehen sollten:

SERPs mit starker Konkurrenz

Starke Konkurrenz in den Suchergebnissen. (Quelle: Screenshot Google.de)

Dann verfeinere dein Keyword und mache es präziser oder länger:

Google Ergebnisse mit schwachen Mitbewerbern

Schwache Mitbewerber in den SERPs – so sollte es aussehen! (Quelle: Screenshot Google.de)

Hast du nun ein Keyword gefunden, dass sowohl häufig gesucht wird, als auch keinen großen Wettbewerb aufweist, kann ich dir gratulieren! Du hast den wichtigsten Schritt als SEO-Einsteiger erledigt.

Gerade bei der Themen- und Keywordrecherche solltest du dir etwas Zeit nehmen, denn alle weiteren Schritt bauen darauf auf.

Nimm dir hier also gerne ein bisschen mehr Zeit.

Kapitel 3

Onpage Optimierung
als SEO-Boost

Ist deine Seite noch kaum in den Suchergebnissen vertreten?

Dann kannst du mit diesem Kapitel einen wahren Ranking-Schub auslösen.

Dafür brauchst du weder Programmierer sein, noch Experte in der Webentwicklung.

Pass auf!

Webseitenoptimierung

Zur Onpage Optimierung zählen alle Verbesserungen, die direkt auf deiner Seite vorgenommen werden können. Auch zu dieser Stellschraube könnte man gleich 10 Artikel schreiben, weil es unzählige Faktoren gibt, die Google bewertet.

Da du aber SEO für Anfänger betreibst und einen Überblick zur Suchmaschinenoptimierung erhalten sollst, kommen hier 3 wichtige Onpage Optimierungen, die du direkt nach dem lesen umsetzen kannst und solltest!

# 1. Verbessere den Title-und Description-Tag

Die Optimierung des Titles und der Description gehören zu den absoluten SEO-Basics.
Tite und Description bei Google

Was ist der „Title“ und die „Description“? (Quelle: Screenshot Google.de)

Title:
Er ist ein Rankingfaktor für Google und beeinflusst demnach direkt deine Platzierung. Hier ist es wichtig, dass du dein Keyword direkt zu Beginn plazierst.

Also anstatt: „Wie mache ich die besten Nachaufnahmen?“ lieber „Nachtaufnahmen machen: Diese 7 Hacks musst du beachten!“

Description:
Sie ist kein Rankingfaktor für Google und beeinflusst nicht deine Position in den Suchergebnissen – jedenfalls nicht direkt. Denn die Decription soll den User dazu animieren auf deine Seite zu klicken. Und wenn deine Seite häufig angeklickt wird und der Suchende seine Antwort dort findet, wertet Google dies doch wieder zu deinem Ranking.

Zeige in der Description kurz auf, warum der User auf deine Seite kommen muss und verwende 2-3 Sonderzeichen wie ✓ oder ► als Eyecatcher. Übertreibe es hier aber nicht mit total ausgefallenen Icons.

Die Description ist immer nur ein „Angebot“ an Google und das heißt nicht, dass sie auch angezeigt wird. In der Praxis habe ich festgestellt, dass die Description immer häufiger generisch und angepasst an das eingegebene Keyword angezeigt wird.

Die Länge der Description ist seit Dezember 2017 verlängert worden. Um zu prüfen, ob Title- und Description-Tag auch richtig angezeigt werden, empfehle ich sie mit dem „Snippet Generator“ von Sistrix zu schreiben.

Title und Description mit Snippet Generator

Title- und Descriptionlänge mit Snippet Generator bestimmen. (Quelle: Screenshot www.sistrix.de/serp-snippet-generator/)

# 2. Nutze „Clickbait“-Überschriften

Unter Online-Redakteuren ist es schon lange bekannt: Überschriften mit direkten Versprechen und Zahlen lassen die Klickrate enorm steigen. Und auch Google registriert, wenn ein Nutzer nicht auf deine Seite klicken möchte und wird dich mit einer schlechteren Platzierung bestrafen.

Also kümmern wir uns darum, dass der Suchende gar keine andere Wahl hat, als auf deine Seite zu klicken.

Nach Brian Clark von copyblogger sollte man sich diese 4 Fragen stellen, wenn man eine gute Überschrift verfasst:

  1. Bietet deine Überschrift dem Leser eine Belohnung, wenn er den Artikel lesen wird?
  2. Welche Besonderheiten könntest du hinzufügen, um die Schlagzeile interessanter und glaubwürdiger zu machen?
  3. Bringt deine Überschrift eine starke, umsetzbare Emotion hervor, die der Leser bereits über das vorliegende Thema hat?
  4. Gibt es in deiner Schlagzeile einen Vorschlag, der deine Leser sofort mit dem Kopf nicken lässt?

Zu theoretisch?

Kein Problem – nehme einfach einen dieser Dummys und füge ihn bei deinem Beitrag ein:

„12 _____, mit denen du______ auf jeden Fall anders machen wirst!“

„7 Wege um _____“

„13 Gründe, warum Du________!“

„Benutze diese 11 simplen Tricks für mehr______!“

„Der ultimative Guide/Anleitung/Liste von/für_______ [2018]!“

Okay, du hast dir eine Headline ausgesucht? Dann geht’s weiter!

# 3. Verwende LSI-Keywords

Früher hat Google die Relevanz einer Seite auch daran ermittelt, wie häufig das Keyword im Text vorkam. Daher kommt die Keyworddichte – also der Prozentsatz, wie oft das Keyword zwischen den restlichen Wörtern vorkommt.

Dieses stumpfe Keyword-Einbauen ist aber langsam vorbei (obwohl das viele SEOs noch immer nicht verstanden haben ???? ). Das Zauberwort heißt nun „LSI Keyword“.

LSI steht für Latent Semantic Indexing Keyword und beschreibt themenrelevante Begriffe zu deinem Hauptkeyword.

Ein Beispiel:

Wenn du einen Text über die schöne Bank in deinem Stadtpark schreibst, sollten auch Wörter, wie „Sonnenschein“, „Draußen“, „Gartenbank“ oder „Möbel“ in deinem Beitrag vorkommen.

Schreibst du hingegen ein Erfahrungsbericht deiner Bank, sollten auch die Begriffe „Finanzen“, „Geld“ oder „Girokonto“ zu finden sein.

Mithilfe dieser LSI-Keywords findet Google also heraus, um welche „Bank“ es sich handelt und kann deinen Text besser verstehen. Zudem ist der Text dann viel angenehmer für den User zu lesen ohne in jedem vierten Satz auf dein Hauptkeyword zu treffen.

Flat Design LSI-Keyword Beispiel

Baue LSI-Keywords in deine Texte ein!

Wie findest du echt gute LSI-Keywords?

Hier sind zwei gräfliche Strategien:

1. Google Suggest
Du gibst dein Hauptkeyword bei Google ein, drückst aber NICHT Enter. Es öffnen sich einige Suchvorschläge von Google, die häufig im Zusammenhang mit deinem Keyword eingegeben werden.

Diese Suchvorschlag-Anzeige nennt man auch „Google Suggest“. Die Keywords, die dort auftauchen können potentiell gute LSI Keywords sein.

Google-Suggest

Nutze die Auto-Vervollständigungen von Google für weitere Keywords. (Quelle: Screenshot Google.de)

2. Ähnliche Suchvorschläge
Du gibst dein Hauptkeyword bei Google ein und drückst nun Enter. Ganz unten findest du „Ähnliche Suchanfragen“. Suche dir davon einfach 3 Keywords aus!

Weitere LSI Keywords durch ähnliche Suchvorschläge

Ähnliche Suchanfragen unterhalb der SERPs. (Quelle: Screenshot Google.de)

3. Ubersuggest
Du verwendest das kostenlose Tool „Ubersuggest“. Gib einfach das Keyword ein und du erhältst unzählige weitere Suchvorschläge – neuerdings sogar mit Suchvolumen!

Das war’s schon!

Allein mit diesem 5-Minuten-Tipp, wertest du deinen Beitrag enorm auf und beförderst viele deiner Konkurrenten ins Aus!

Kapitel 4

Promote deinen Content und zeige dich!

Es ist wie im echten Leben:

Es gibt nichts besseres, als empfohlen zu werden.
Auch in der SEO gibt es eine Form von „Empfehlungsmarketing“.

Ich zeige dir nun, wie du die letzte SEO-Stellschraube angehst und der Welt zeigst, wie toll deine Webseite ist!

Weltkugel mit Pin

Puh…fast geschafft!

Die letzte SEO-Stellschraube beschäftigt sich mit der Verbreitung deiner Inhalte und der Offpage-Optimierung. Im Offpage-Bereich geht es hauptsächlich um das Aufbauen von sogenannten Backlinks. Das sind Verlinkungen von anderen Webseiten zu deiner Seite.

Du kannst es dir wie „Empfehlungen“ vorstellen. Je mehr Backlinks eine Seite hat, desto mehr Seiten „empfehlen“ eben jene. Dadurch kann Google gut einschätzen, wie wertvoll dein Content und deine Seite sind.

Seit dem „Penguin Update“ bestaft Google jedoch Seiten mit unzähligen, minderwertigen Backlinks. Damit deiner Seite das nicht passiert, sollest du von Anfang an hochwertige Links aufbauen.

Jetzt fragst du dich vielleicht:

Was sind denn hochwertige Backlinks und wie baue ich sie auf?

Pass auf:

Bei der Suche nach guten Backlinkquellen (also andere Seiten, die auf dich verlinken) gibt es 3 Punkte, die du checken solltest:

1. Überprüfe die „Page Authority“ und „Domain Authority“

Das kannst du ganz einfach wieder mit der kostenlosen MOZ Toolbar machen. Einfach die URL eintippen und fertig. Wenn es etwas professioneller sein soll, würde ich immer ahrefs.com empfehlen.

Das ist ein professionelles SEO-Tool, mit dem du sogar sehen kannst, wie viele Backlinks die jeweilige Seite hast. Auch hier kannst du ein gewisses Kontingent am Tag kostenlos nutzen.

Domain bei MOZ eingeben

Gebe hier die Domain ein, von der du die Werte überprüfen möchtest. (Quelle: Screenshot moz.com/researchtools/ose/)

2. Überprüfe den „Spam Score“

Der Spam Score einer Seite sollte ebenfalls gering sein. Diese Angabe findest du auch direkt bei MOZ.

Webseiten Autorität

Je höher die DA und PA, desto mehr „Wert“ ist der Backlink. (Quelle: Screenshot moz.com/researchtools/ose/)

⚠️ Auf Themenbezug achten!

Die Backlinks sollten von Seiten kommen, die themenverwandt zu deiner Webseite sind. Betreibst du also zum Beispiel einen Blog über Diäten und Ernährung, wird dir ein Backlink von einem großen Immobilienportal weniger bringen.

Qualität geht vor Quantität

Nun könnte man meinen: viel hilft viel!

„Ich trage meine Seite einfach in ganz vielen Webverzeichnissen und Katalogen ein. Außerdem schreibe ich viele Kommentare auf Blogs und verlinke dort auf meine Seite.“

Nein! Lass es lieber und stecke deine Energie in hochwertige Links von großen Blogs, Magazinen oder Portalen, die zu deinem Thema passen.

Es mag vielleicht ein wenig länger dauern, diesen Link zu erhalten, aber dafür bekommt deine Webseite einen viel stärkeren Boost durch diesen einen einzigen guten Link.

ahrefs Sichtbarkeitsindex

Der Sichtbarkeits von Ahrefs zeigt den Anstieg durch den Aufbau von nur jeweils einem hochwertigen Backlink. (Quelle: Screenshot ahrefs.com)

Wie sollte ein guter Backlink nun aussehen?

Bei der Berwetung des Links achtet Google vor allem auf die Art des Backlinks: dofollow oder nofollow.

Dofollow bedeutet nichts anderes als einen ganz normalen Link. Fertig.
Nofollow zeichnet einen Links aus, der von Google nicht „gewertet“ werden soll. So vererbt er also nicht die Stärke der Quelle und deine Seite wird nicht den gewünschten Boost bekommen.

Ziel sollte es also immer sein, dass du einen Dofollow-Link von einer Seite bekommst.

Welche Art von Link gesetzt wurde erkennst du ganz einfach im Quellcode der Seite. Klicke dafür mit der rechten Maustaste auf die Webseite und dann auf „Seitenquelltext anzeigen“. Anschließend gibst du die URL des Backlinks in die Suchfunktion (STRG + F) ein und schaust, ob ein „nofollow-Attribut“ eingefügt wurde.

nofollow im Seitenquellcode

Nofollow-Link im Seitenquellcode

Perfekt!

Die SEO-Basics zu Backlinks kennst du nun. Ich zeige dir jetzt zwei heiße Strategien, wie du hochwertige Backlinks aufbauen kannst.

# 1.  Infografik-Strategie

Menschen lieben Infografiken!
Sie sind nicht nur schnell zu konsumieren, sondern vermitteln die Informationen auch nachhaltig.

Doch viele Blogger oder Magazin-Seiten machen sich nicht die Mühe oder haben nicht die Fähigkeit zu jedem Beitrag eine eigene Infografik zu designen. Und hier kommst du ins Spiel!

Schritt 1
Suche dir themenrelevante Publikationen über buzzsumo. Gib einfach in das Suchfeld dein Keyword ein und du bekommst passende Publikationen vorgeschlagen.

Infografik Seiten finden

Finde Content, der bereits gut in den sozialen Netzwerken ankommt. (Quelle: Screenshot app.buzzsumo.com/research/most-shared)

Nun kannst du Ausschau nach einem Artikel halten, zu dem du eine Infografik erstellen kannst.

Keine Sorge – dafür musst du kein Designer sein. Benutze einfach Tools, wie Canva.com. Mit diesem Drag-and-Drop-Builder lassen sich in nur kürzester Zeit echt hübsche Infografiken designen. Und das alles kostenlos!

Im Beispiel von „Frank dem Fotografen“ könnte man zum Thema „Kameraeinstellungen“ einfach eine Grafik erstellen, die die technischen Hintergründe von bestimmten Kameraeinstellungen visualisiert oder aufzeigt, wie sich Belichtungszeit, Blende oder der ISO-Wert auf das Foto auswirken.

Vergiss nicht die Seite von der du deine Informationen hast und von der du einen Backlink bekommen möchtest, auf deiner Infografik zu erwähnen.

Schritt 2
Schreibe nun den Autor des Artikels oder den Betreiber der Seite an. Am besten ist es dafür immer den Weg über die sozialen Medien zu wählen. Wenn der Autor also aktiv auf Facebook ist, solltest du vor der Anfrage schon mal unter seinen Posts fleißig kommentieren, liken und einfach Spuren hinterlassen.

Ist er nicht auf Social Media aufzufinden, geht auch der klassische Weg über die E-Mail.

Wandle einfach dieses Skript ab und personalisiere es!

Hallo________,

ich hoffe, du hattest ein schönes Wochenende!
Ich bin gestern auf deinen Facebookpost aufmerksam geworden, wo Du deinen Artikel zum Thema _____________ geteilt hast.
Den Artikel hatte ich schon im vergangenen Monat gelesen und war vor allem von der Struktur und der Auswahl der _______________ begeistert. Da ich mit ________(DEIN BLOG/WEBSEITE) auch häufig _____ (DEINE TÄTIGKEIT), bin ich auch ständig mit diesem Thema beschäftigt. Im Zuge dessen arbeite ich gerade an einem Artikel zu dem ich auch eine Infografik gestaltet habe. Diese Infografik könnte Deinen Artikel nochmal erweitern und deinen Lesern einen zusätzlichen Mehrwert liefern.

Wenn Du Interesse an einer Zusammenarbeit hast und die Infografik einmal sehen möchtest, sag mir gerne Bescheid.

Liebe Grüße
____________

Schritt 3
Warte nun auf eine Antwort. Sei aber nicht enttäuscht, wenn sich der Autor nicht bei dir meldet. Sein Postfach ist wahrscheinlich voll mit Anfragen.

Aber genau darum ist es so wichtig schon im Vorfeld aktiv auf den sozialen Netzwerken zu sein, Spuren zu hinterlassen und deine Anfrage wirklich zu personalisieren, sodass er merkt, dass du nicht irgendeine SEO-Agentur bist.

# 2. Defekte Links

Mit dieser Taktik bekommst du erfahrungsgemäß viele positive Rückmeldungen.

Wieso?

Weil du den Webseitenbetreiber auf einen Fehler seiner Webseite hinweist und er für diesen Hinweis oft sehr dankbar ist. Es geht hierbei um den 404-Fehler einer Webseite.

Dieser tritt auf, wenn man einen Link auf einer Webseite anklickt, der aber gar nicht mehr existiert. Es ist also Platz für deinen Inhalt!

Also, so gehst du vor:

Schritt 1: Installiere das Plugin „Check my Links“.
Schritt 2: Suche nun wie gewohnt deine potentiellen Backlink-Quellen über Google oder Buzzsumo.
Schritt 3: Aktiviere das Plug-In und halte Ausschau nach rot markierten Links. Diese Links gibt es nicht mehr und sie führen auf eine Fehlerseite.
Schritt 4: Schreibe den Webmaster an und weise ihn darauf hin, dass du gerade genau zu diesem Thema einen Beitrag verfasst hast.

In der Regel tauscht der Webseiten-Betreiber bei gutem Content den defekten Link gegen deinen aus – und schon hast du einen neuen Backlink hinzugewonnen!

So simpel kann es sein.

Gratis

BONUS: Den SEO-Guide für Anfänger als Checkliste!

Seo Gründer Kit - Cover

Diese Checkliste fasst den kompletten Guide als Infografik zusammen.

Drucke die Checkliste aus und lege sie neben dich, wenn du das nächste Mal an deiner Seite arbeitest!

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2 Kommentare

  1. Wow, super ausführlich. Das kann man wirklich Schritt für Schritt abarbeiten. So wirkt SEO dann gar nicht mehr so schwer… Danke für den Guide!

    Antworten
    • Hallo Andreas,
      SEO ist auch wirklich kein Hexenwerk, sondern eher ein „Sich-Hineinversetzen“ in die Zielgruppe. Mich freut’s, dass dir der Beitrag gefallen hat! 🙂

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